Altersvorsorge

Die Wichtigkeit der privaten Altersvorsorge ist für Selbstständige schon immer wichtig gewesen und ist nun auch für Angestellte wichtiger denn je, wenn sie keine Einbußen ihres Lebensstandards im Alter befürchten wollen. Der Grund sind die zu geringen zu erwarteten Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung.

Um solche Szenarien zu verhindern, muss so früh wie möglich damit begonnen werden, privat seine finanzielle Situation im Alter zu regeln und zu organisieren.

Erstellen Sie mit uns zusammen einen konkreten Plan, wie sie im Alter leben wollen und woher Sie dazu die finanziellen Mittel generieren können. Dabei kann man heute auf eine noch nie dagewesene Unterstützung des Staates zurückgreifen. Genau diese staatlichen Unterstützungen, wie die Basisrente oder die denkmalgeschützte Immobilie sind unser Fachgebiet.

Die Möglichkeiten den Ruhestand zu finanzieren, sind sehr verschieden. Dies ist eine individuelle Sache und kann bei jedem Menschen anders aussehen. Bei der Auswahl nach der richtigen Strategie für Ihre Bedürfnisse und Verhältnisse unterstützten und beraten wie Sie gerne. Sei es eine flexible veranlagte klassische Rentenversicherung, oder eine staatlich unterstützte Basisrente (Rürup) oder Riesterrente. Dabei können Sie auf eine langjährige Erfahrung unserer Partner vertrauen.

 

 

Private Rente

Trotz aller Unterschiede sollten die Strategien zur Altersvorsorge folgende Merkmale aufweisen:

Sicherheit: Eine Vorsorge ist nur so gut, wie sie auch in schlechten Zeiten stabil bleibt. Die Sicherheit sollte oberste Priorität bei der Altersvorsorge haben. Davon erfasst ist auch die Tatsache, dass die Vorsorge das hält, was sie zu Beginn verspricht, d.h. die tatsächlich ausgezahlte Rente muss in etwa dem entsprechen, was die Hochrechnung ausweist.

Rentabilität: Eine Altersvorsorge muss sich selbstständig in ihrem Wert steigern. Allerdings sollte eine hohe Rentabilität nicht zu Gunsten der Sicherheit angestrebt werden, da eine noch so gute Rentabilität am Ende nichts Wert ist, wenn sie auf Grund mangelnder Sicherheit nicht zur Auszahlung kommt.

Flexibilität: Flexibilität heißt auf unterschiedliche Bedürfnisse reagieren zu können und sich auch später - unter Umständen kurz vor der Rente - entscheidende Punkte ändern können, wie z.B. den Rentenbeginn hinauszuschieben, vorzuziehen oder anstelle einer lebenslangen Rente eine Kapitalauszahlung wählten zu können. Flexibilität kann auch in er Ansparphase von Bedeutung sein, um z.B. kurzfristig Liquidität durch Kapitalentnahme  erreichen zu können, wie es beispielsweise bei unserer FlexRente möglich ist. 

Ablauf einer Altersvorsorge:

Die private Altersvorsorge teilt sich in zwei Phasen auf. Die Ansparphase, in der ein Kapitalstock gebildet wird, und die sich anschließende Auszahlungsphase, in der das angesparte Kapital mit den generierten Überschüssen meistens in Form einer lebenslangen Rente ausgezahlt wird. In der Ansparphase sollte man nicht die Risikovorsorge vernachlässigen - sich also auch gegen die Risiken eines Verlustes der Arbeitskraft mittels einer Berufsunfähigkeitsversicherung und Unfallversicherung absichern, um die Beiträge und den Lebensstandard auch bei unvorhersehbaren Ereignissen halten zu können. Einen finanziellen Schutz der Hinterbliebenen erreicht man am Besten mit einer Risikolebensversicherung

Die private Altersvorsorge sollte im Idealfall breit gestreut sein und verschiedene Anlageformen und Anlagestrategien verfolgen. Welche Möglichkeiten Sie haben und welches die beste Anlagestrategie für ihre Bedürfnisse jetzt und im Alter ist, können Sie bei einem persönlichen Gespräch mit einem unserer Spezialisten erfahren.

 

Allgemein

Ein wichtigte Baustein in der Altersvorsorge, ist die Vorsorge des finanziellen Ruhestandes mit Hilfe von Versicherungen. Denn Versicherungen für die Altersvorsorge, wie z.B. private Rentenversicherungen und Lebensversicherungen haben einen entscheidenden Vorteil im Vergleich zu anderen Produkten, wie z.B. Sparpläne, Sparbücher oder unmittelbare Wertpapiere. Die Rentenversicherung zahlt eine lebenslange Rente. Eine Altersvorsorge aus reinem Guthaben ist irgendwann aufgebraucht und damit als private Vorsorge zum Ruhestand nur bedingt geeignet. Und dabei muss man auf die Renditechancen von Wertpapiere bei Versicherungen nicht verzichten. Denn es gibt fondsgebundene Policen, bei denen das Guthaben direkt in Fonds investiert wird. Somit kann man auch mit freiwilligen Rentenversicherungen gute Renditen erwirtschaften mit anschließenden lebenslangen Rentenzahlungen. 

Lassen Sie sich die Höhe deutscher Rentenversicherungen berechnen und vergleichen Sie die unterschiedlichen Möglichkeiten. 

Mittlerweile sollte jeder - egal ob selbstständig oder angestellt - privat für das Alter vorsorgen. Denn die gesetzlichen Rentenversicherung wird ihnen nicht die Höhe an Rente auszahlen, die sie bisher durch Ihren Gehalt erwirtschaftet haben. D.h. Sie bekommen ohne freiwillige Vorsorge in der Rente weniger als bisher, und das bei gleichbleibenden Belastungen und Preissteigerungen. Die Rentenlücke muss durch zusätzliche Kapitalrückstellungen gedeckt werden, möchte man seinen gewohnten Lebensstandard beibehalten. Wie man diese Rentenlücke schließt ist individuell unterschiedlich und muss im einzelnen ermittelt werden. Die Altersvorsorge, die man wählt, sollte nicht danach ausgewählt werden, günstig zu sein um vermeintlich Geld zu sparen, sondern unter dem Aspekt wirklich abgesichert zu sein. Dazu bedarf es professioneller Beratung. Ein Weg dazu ist die private Rentenversicherung, aber auch die betriebliche Rentenversicherung bildet ein Baustein, um die Rente aufzubessern. 

Letztendlich zählt die gestreute Vermögensverwaltung. Damit ist man unabhängig von Schwankungen an Finanzmärkten und sicher aufgestellt. Letztendlich zählt nicht die schnelle Rendite, sondern das was am Ende ausgezahlt wird. 

Die Versorgungslücke (Rentenlücke)

Die Versorgungslücke (oder Rentenlücke) bezeichnet die Differenz zwischen dem zuletzt erzielten Nettoeinkommen und der Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Je höher das Einkommen vor Rentenbeginn ist, desto größer ist auch die Rentenlücke. Das gilt vor allem dann, wenn das Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze lag, denn für den Teil, der über der Beitragsbemessungsgrenzen lag, wurden keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlte (siehe oben) und damit auch keine Rentenansprüche erworben. Wer daher nur eine gesetzliche Rente zu erwarten hat, wird im Alter wesentlich weniger Geld zu Verfügung haben als zu Erwerbszeiten. Aus diesem Grunde muss privat vorgesorgt werden, wenn der erreichte Lebensstandard gehalten werden soll. Nur so kann die Versorgungslücke ausgeglichen werden. Eine gute Möglichkeit bietet dabei die Basisrente (Rürup), als kapitalgedeckte und nicht umlagegedeckte Leibrente. 

Die Beitragsbemessungsgrenze (BBG)

Durch die Beitragsbemessungsgrenze ist das Einkommen einer versicherten Person nur bis zu einem bestimmten Betrag beitragspflichtig. Für den Teil des Einkommens, der über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, werden keine Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung abgeführt. Die Beitragsbemessungsgrenze beschreibt somit die Obergrenze des beitragspflichtigen Arbeitsentgeltes. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt im Jahr 2009 im Westen bei 5.400 € pro Monat und im Osten bei 4.550 € pro Monat. 

Die Beitragsbemessungsgrenze wird jedes Jahr zum 01.01 neu festgesetzt. Dabei orientiert sie sich an den Entwicklungen der durchschnittlichen Arbeitsentgelte aller Versicherten des vorherigen Jahres. Dabei gilt, wenn die Beitragszahler im Durchschnitt mehr verdienen, wird auch die Beitragsbemessungsgrenze steigen. 

Für einen Arbeitnehmer ergibt sich aufgrund der Beitragsbemessungsgrenze des Jahres 2009 einen maximalen Arbeitnehmerhöchstbetrag zur gesetzlichen Rentenversicherung:  

im Westen von: 5.400 € mal 9,95 % (Arbeitnehmeranteil) = 537,30 €  und

im Osten von:   4.550 € mal 9,95 % (Arbeitnehmeranteil) = 452,73 €

Daraus ergibt sich, dass derjenige, der mit seinem Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, für diesen Teil des Einkommens keine Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung zahlt. Da nun die Höhe der Rentenansprüche von der Höhe der gesetzlichen Beiträge in die Rentenversicherung abhängt, erwerben besser Verdienenden auf einen Teil ihres Einkommens keine Rentenansprüche. Dadurch entsteht bei den besser Verdienenden eine noch höhere Rentenlücke, die es durch private Altersvorsorge, wie z.B.  privat Rentenversicherungen oder Rüruprente zu schließen gilt. 

Bei unserer Assekuranzberatung können Sie sich ihre Rentenlücke berechnen lassen und Möglichkeiten aufzeigen lassen, diese zu schließen.